von 29. Juni 2012
bis 26. August 2012
in Klösterle am Arlberg
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Kapellen in der Gemeinde Klösterle am Arlberg
Kirchenbauten verschiedenster Stilepochen sind aufgrund ihrer besonderen architektonischen und kunstvollen Gestaltung sowie ihrer mächtigen Türme prägende Elemente des Ortsbildes und bilden meistens den Mittelpunkt der Ortschaften.
Die Kirchen und Kapellen der Gemeinde Klösterle am Arlberg im Überblick:
KAPELLE DANÖFEN
"Zur Schmerzhaften Maria"
Die Kapelle "Zur Schmerzhaften Maria" in Danöfen wurde im Jahre 1897 unter Pfarrer Josef Walser gebaut. Hauptstifterin war die aus Danöfen stammende Frau M. Elisabeth Tschohl. Mitte der Neunzigerjahre wurde die Kapelle innen wie außen einer generellen Sanierung unterzogen. An dieser Stelle sei das besondere Engagement unseres ehemaligen und langjährigen Pfarrers Bernhard Manser sowie Herrn Othmar Stockinger erwähnt.
Die Danöfner Kapelle wurde in Form eines Steinmauerwerkes mit einem zierlichen Glockenturm errichtet. Im Inneren befindet sich neben einer Mutter-Gottes-Statue, eine Heiligenfigur des Hl. Martinus sowie ein Hochrelief, welches die Salbung Jesu Christi vor der Grablegung darstellt.
LOURDESKAPELLE IN KLÖSTERLE
Die Lourdeskapelle befindet sich in der nordöstlichen Ecke des Friedhofes bei der Pfarrkirche Klösterle am Arlberg. Sie ist ein Ort der Verehrung Mariens und der stillen Zuflucht im Gebete. Der hiesigen Kirchenchronik folgend wurde diese Kapelle im Jahre 1911 vom Kronenwirt Fridolin Keßler aus eigenen Mitteln erbaut und am 25. August 1912 unter Pfarrer Zaggl eingeweiht bzw. ihrer Bestimmung übergeben. Im Jahre 1999 wurde die Lourdeskapelle einer kompletten Innen- und Außenrenovierung unterzogen. Der besondere Dank und die Wertschätzung gilt der Familie Kessler als Nachfahren des Stifters für ihren persönlichen Einsatz im Zuge dieser Restaurierungsarbeiten.
KAPELLE LANGEN AM ARLBERG
"Gewidmet den 14 Nothelfern"
Diese Kapelle befindet sich in der Parzelle Unterlangen unmittelbar beim Betriebsgelände der Straßengesellschaft ASFINAG und wurde im Zuge des Baues des Arlbergstraßentunnels im Jahre 1978 errichtet. Die kirchliche Weihe hat der damalige Diözesanbischof DDr. Bruno Wechner vorgenommen. Diese Kapelle ist den 14 Nothelfern gewidmet. Beim Bau des Arlbergstraßentunnels kamen übrigens 14 Bauarbeiter ums Leben, denen an diesem Ort ganz besonders gedacht wird.





