von 29. Juni 2012
bis 26. August 2012
in Klösterle am Arlberg
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Österreichischer Bergrettungsdienst (ÖBRD) Ortsstelle Klösterle am Arlberg
Eingangs sei erwähnt, dass die Bergrettung die älteste alpine Rettungsorganisation der Welt ist.
Aufgaben der Bergrettung
Zweck der Bergrettung ist es, allen verunglückten, vermissten, erkrankten oder sonst in Not geratenen Menschen ohne Ansehen der Art oder des Verschuldens der Notlage, im unwegsamen, insbesondere alpinen Gelände, beziehungsweise abseits des öffentlichen Straßennetzes zu helfen, sie zu suchen, zu versorgen, zu bergen und abzutransportieren. Aufgabe ist es darüberhinaus, geeignete Maßnahmen zur Abwehr und Verhütung von Unfällen anzuregen oder durchzuführen. Es werden weiters Pisten- und Loipendienste, Krankentransporte, Dienste im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen, Fels- und Eisräumungen sowie Tierrrettungen durchgeführt.
Um diese Ziele zu erreichen und eine kompetente Bereitschaft und Einsatzfähigkeit herzustellen, müssen die alpin erfahrenen Mitglieder geschult und fortgebildet, Material gestestet, gekauft und gepflegt, eine schlagkräftige Organisation und Ausbildung, Einsatz und Verwaltung aufgebaut, Öffentlichkeitsarbeit geleistet, Unfallkunde und Prävention erforscht, umgesetzt und verbreitet, sowie Zusammenarbeit mit Behörden, alpinen Vereinen und anderen Einsatzorganisationen gepflegt werden.
Gründung und Geschichte
Es war am 16.04.1955 im Gasthof "Sonne", als sich Vizebürgermeister Valtentin Neururer, Landesleiter Stephan Keller, Gemeindesekretär Josef Kinsperger sowie Leopold Tschohl, Hermann Burtscher, Josef Salzgeber, Hans Gogl, Walter Kessler, Wilfried Strolz, Lampert Kapferer, Robert Kratzer und Karl Burtscher trafen. Sie hatten den Gedanken aufgegriffen, in Klösterle eine Ortsstelle des Österreichi schen Bergrettungsdienstes zu gründen. Es war ein langer Briefver kehr vorausgegangen, indem zwischen der Gemeinde Klösterle und der Landesleitung die finanziellen und organisatorischen Belange, die zur Gründung notwendig waren, erörtert wurden. Es ist leider kein Protokoll dieser Sitzung erhalten, doch wurde Leopold Tschohl zum Ortsstellenleiter ernannt. Der eigentliche Anlass für die Gründung einer Bergrettungsortsstelle war ein Unglück in Langen am Arlberg, bei dem am 22.12.1952 um 17:15 Uhr ein Autobus von einer Staublawine erfasst und in die Alfenz geschleudert wurde, wobei 23 Insassen ums Leben kamen. Es waren immer wieder Situationen zu meistern, bei denen keine Hilfe von außen zu erwarten war, da die Schneelage und die Lawinengefahr keine Verbindung zuließ. So war es also ein legitimes Recht der Bevöl kerung, dass im Unglücksfall auf eine ausgebildete und ausgerüstete Rettungsmann schaft im Ort zurückgegriffen werden konnte.1970 übernahm Kurt Perzl die Leitung der Ortsstelle und übergab sie 1988 an Kurt Berthold. Seit 2003 bekleidet Richard Ladstätter die Funktion des Ortsstellenleiters.
Die Orstelle Klösterle zählt derzeit 31 MitglederInnen (1 Bergrettungsarzt und 4 Anwärter).
Leitung und Funktionäre:
| Ortstellenleiter: | Ladstätter Richard |
| Ortstellenleiter-Stellvertreter: | Walch Roland |
| Ortstellenleiter-Stellvertreter: | Friedrich Siegfried |
| Technischer Leiter: | Kessler Stephan |
| Sanwart: | Nessler Martin |
| Kassierin: | Fritz Andrea |
| Schriftführer: | Berthold Kurt |



